Presse Archiv 2005 - SABO

Agrartechnik aktuell, November 2005, Seite 1-2

SABO: Plattform für neue Konzepte

Eine Plattform für neue Ideen und Konzepte zur Steigerung der Kundenfrequenz und der Abverkäufe bei Motorgeräte-Fachbetrieben zu entwickeln - dies ist das Ziel der Sabo/SVG Fachhandels-Offensive 2006.

Um gemeinsam eine Strategie zur Kundenbindung zu erarbeiten, zog die SVG - die Sabo-Vertragspartner-Gemeinschaft - einen erfahrenen Fachmann hinzu. Dies ist Helmut Machemer, seit 1989 Inhaber des gleichnamigen Trainings- und Beratungsinstituts in Denzlingen bei Freiburg. Er ist international bekannt als Spezialist für Umsatzsteigerungen beim Handel.

 

Da fast jeder Motorgeräte-Fachbetrieb nach Lösungen und Mitteln sucht, um sein Geschäft am Standort zu stärken, hat Helmut Machemer zur Lösung des Problems ein spezielles Partner-Erfolgs-Steigerungs-Programm - kurz PEP genannt - entwickelt.

 

Dieses Programm gliedert sich in 18 Einzelschritte: Von der Markt- und Händleranalyse über die Planung von so genannten Kick-Off-Veranstaltungen bis hin zur Entwicklung von individuellen Maßnahmen für Top-Kunden. Eine professionelle Begleitung bei der Umsetzung im Fachbetrieb vor Ort, mit internen Verkaufsseminaren und "Training-on-the-job" wird der Handelspartner fit für mehr Umsatz.

 

Zunächst erfolgt eine Analyse der Ist-Situation bei den SVG-Partnern. Anschließend erarbeitet ein Team aus den Unternehmen des Handels, SVG-Beiratsmitgliedern, der Sabo-Geschäftsführung und Helmut Machemer Lösungen, die dann auf einer Plattform angeboten werden. Im engen Zusammenspiel von Industrie, Handel und Konsumenten erhält schließlich jeder das, was er tatsächlich braucht. Der Kunde bekommt, was er sich vom Handel wünscht, der Händler Hilfe bei der lokalen Marktbearbeitung und der Hersteller eine größere Marktnähe.

 

Dass das PEP-Programm von Machemer funktioniert, können Teilnehmer aus Fachhandelskreisen bereits aus eigener Erfahrung bestätigen. "Er schaut sich den Betrieb an, erkennt die Schwachpunkte und arbeitet dann Konzepte aus, wie die vorhandenen Mängel behoben werden können", resümiert Beiratsmitglied Andrea Walter, Motorland Kulow, Lübeck. Und noch wichtiger: "Die Ideen und Anregungen sind sofort umsetzbar."

 

Neue Produkte sollen natürlich auch zu mehr Umsatz führen, so zum Beispiel die Mäher 47-/52-OHV mit Messerbremse. Der Unterschied zu bisherigen Geräten: Aus Gründen der Sicherheit musste, wenn der Sicherheitsbügel losgelassen wird, der Messerbalken des Mähers innerhalb von drei Sekunden zum Stehen kommen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird bei herkömmlichen Konstruktionen der Motor ausgeschaltet und somit der Messerbalken mechanisch gestoppt. Lässt man bei einem dieser neuen Mäher den Sicherheitsbügel los, kuppelt er den Messerbalken vom Motor ab, bremst und bringt ihn so zum Stillstand. Der Motor tuckert im Leerlauf weiter! Eine ausgesprochen praktische Sache, denn wer kennt das nicht: den geleerten Fangsack einhängen, Motor starten, mähen, anhalten, Mäher aus, Fangsack leeren und den Mäher erneut starten. Bei entsprechender Grünflächengröße ist dieser Vorgang einige Dutzendmale zu wiederholen. Sicher kann man potenziellen Kunden diese Erleichterung schmackhaft machen. Klartext: Während des Mähens der gesamten Rasenfläche ist nur ein einmaliges Starten des Motors notwendig.

 

Neu sind auch die so genannten Profi-Mäher 52 Pro mit Antrieb durch OHV-Motoren von Kawasaki. Diese Motoren haben 180 Kubikzentimeter Hubraum und eine maximale Leistung von 4,8 kW (6,5 PS). Sie sollen wartungsfreundlich sein, darüber hinaus sorgt eine Ölpumpe für bessere Schmierung - wichtig in "Schieflagen" - und ein Ölfilter für hohe Lebensdauer. Lieferbar sind sie mit Seitenauswurf oder mit 75-Liter-Fangkorb. Wie bei den bisherigen Profi-Modellen besteht das Mähdeck aus Aluminium, es ist durch eine zusätzliche Stahleinlage und außen angebrachte Stahlbleche verstärkt. Der zuschaltbare Fahrantrieb und die Einzelrad-Höhenverstellung sind ebenfalls vorhanden.

Diese Seite teilen (Facebook, Twitter, E-Mail)