Presse Archiv 2005 - SABO

Motorist 6 / Dezember 2005, Seite 41

In Zusammenarbeit mit der SVG hat Sabo die Fachhandelsoffensive PEP gestartet. Damit sollen Kundenfrequenz und Umsätze gesteigert werden. Erarbeitet und umgesetzt wird das Konzept von Helmut Machemer, Spezialist für praktische Verkaufsstrategien. Über erste Erfahrungen wurde bei einem Fachpressetag berichtet.

Das Partner-Erfolgs-Steigerungs-Programm - kurz PEP - gliedert sich in 18 Schritte: von der Markt- und Händleranalyse über die Planung von Kick-Off-Veranstaltungen bis hin zur Entwicklung von individuellen Maßnahmen für Top-Kunden, inklusive Laden-Check, Potenzialanalyse, professioneller Begleitung bei der Umsetzung, internen Verkaufsseminaren bis hin zu praktischen Trainingsangeboten. Je nach Bedarf und Wunsch können die Bausteine vom SVG-Mitglied einzeln oder im Paket in Anspruch genommen werden.

 

Zunächst verschaffte sich Machemer einen Überblick über die derzeitige Ist-Situation von Motoristen. Anschließend wurden zusammen mit Fachhändlern, Beiratsmitgliedern sowie der Sabo-Geschäftsführung Lösungen erarbeitet, die auf einer Plattform angeboten werden. Ziel des Ganzen: Hersteller, Handel und Kunden sollen letztlich das erhalten, was jeder Einzelne tatsächlich braucht. Der Konsument bekommt, was er sich vom Handel wünscht, der Händler Hilfe bei der lokalen Marktbearbeitung und die Industrie größere Marktnähe.

 

Machemer sprach von einem gigantischen Wandel, vor dem heute alle stehen: "Früher wurde das Geld gebracht, heute muss sich der Handel das Geld holen." Wer heute auf Herstellerseite erfolgreich sein wolle, der müsse sich der Frage stellen: Wer hat die besten Ideen für den Durchverkauf? Und man müsse sehr genau wissen, was Handel und Kunden von einem erwarten.

 

PEP soll bei den teilnehmenden SVG-Mitgliedern Bewegung in Kundenfrequenz, Pro-Kopf-Umsatz, Besuchshäufigkeit und Kaufabschlüssen auslösen. Konzeptionelle Säulen für die Motoristenbetriebe sind das Verbessern der Außen- und Innendarstellung, ein Qualifizierungsprogramm für Mitarbeiter, die Effizienzsteigerung von Arbeits- und Verkaufsprozessen sowie Maßnahmen, bei denen über gezielte Werbung Neukunden gewonnen werden.

 

Bereits umgesetzt ist ein Projekttag sowie die Markt- und Händleranalyse, die bereits ausgewertet und in ein anwendbares Konzept gegossen ist. Entstanden ist ein großes Paket mit theoretischen und praktischen Teilen, aus dem sich jedes SVG-Mitglied das für ihn passende herausnehmen kann. Das ganze Programm ist vorerst auf drei Jahre angelegt, wobei Sabo die Vorinvestitionen trägt. In Zukunft wird sich der Handel aber an den Kosten beteiligen. Der modulare Aufbau der Einzelmaßnahmen sorgt dabei für Flexibilität.

 

Gezeigt wurden auch erste Ideen zur Steigerung von Aufmerksamkeitswerten von Motoristenbetrieben. Schon in der Außenansicht lassen sich mit wenigen Mitteln wichtige Botschaften an die Kunden transportieren. Diese Aktivitäten zur Steigerung von Öffentlichkeitswerten wurden bis in den Verkaufsraum, die Werkstatt oder den Kassenbereich transformiert. Die Unterschiede in der öffentlichen Wirkung waren jedenfalls beeindruckend. Für ein entsprechendes Visualisierungsangebot vor Ort mit detaillierter Ausarbeitung wurde ein Tagessatz von rund 1.500 Euro genannt. Die ersten praktischen Seminare sind Anfang November angelaufen.

 

Eine zweite Maßnahme zur Unterstützung der SVG-Mitglieder ist das vier Mal jährlich erscheinende Kundenmagazin "Amazing - Das Magazin für Lebensart" das ab 2006 als Marketingunterstützung eingesetzt werden kann. Jede Ausgabe wird rund 150 Seiten haben und soll eine gezielte Kundenansprache potenzieller Rasenmäherkäufer aus der typischen Sabo-Zielgruppe sicherstellen. Redaktionell ist die Zeitschrift auf Garten und Hauspflege ausgerichtet. Sabo wird dort mit anderen Herstellern aus den Branchen "Garten und Wohnen" Imageanzeigen schalten. Neben verschiedenen Möglichkeiten der Verteilung im eigenen Verkaufsgebiet hat der Fachhändler dabei zusätzlich noch die Möglichkeit, gegen Kostenerstattung selbst gestaltete Umhefter zu erwerben, Beilagen bis zu 8 Seiten einzufügen oder auch eine Postkarte beizulegen.

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